Was soll das?

Ich weiß, der Jägerkübel gehört zu den unsinnigsten Autos auf der Piste und sein Wiederverkaufswert tendiert gen null und was soll ich sagen, das ist mir scheißegal. Ja, mir ist bewusst, dass ein 1971 gebautes Auto eigentlich ein Oldtimer ist und dass es so mancher als Frevel betrachtet, ein so altes Auto zu verschandeln. Es geht eben nicht anders - moderne Autos wären einfach eine beschissene Grundlage für einen solchen Umbau. Viel zuviel Technik, um 0,1 Liter Sprit zu sparen und man darf vom Gesetzgeber viel zuwenig ändern an den Neuwagenschlampen. Für so alte Bundeswehrrutschen gibt es viel mehr baujahresbedingte Ausnahmeregelungen. Zudem fehlt neueren Autos einfach der Style.

Ende der Diskussion.

Vorgaben für den Jägerkübel waren folgende: extrem, orange, kultig & vor allem ohne übermäßige Kosten. Übriggebliebene Originalteile wurden oft gewinnbringend verhökert. Ansonsten wird einfach ma das verbaut, was so greifbar war, manchmal wurden eben Kompromisse eingegangen, wenn etwas günstich war, auch wenn ein anderes Teil sicherlich besser gepasst hätte. Der Kübel hat 3 Evolutionsphasen durchgemacht:
  • Instandetzung in einen fahrbaren Zustand, Beseitigung des Rostes, Schweißen, Neulackierung (Winter 2000/01)
  • Umbau auf Käferhinterachse, Scheibenbremsen vorn, Verbreiterung, Extrembereifung, Tieferlegung, Porschesitze (Winter 2001/02)
  • Umbau auf Passatmaschine, ????? (Winter 2002/03)

Und wieso so viele Fotos?

Ich habe mich bei meinen Umbauplanungen ständig geärgert, dass viele gesagt haben, das geht irgendwie, aber niemand genau sagen konnte wie. Speziell hatten mir immer wieder Fotos von Detaillösungen gefehlt. Diese Fotos finden sich hier. So lassen sich viele Umbauten besser erklären. Wen das nicht interessiert klickt einfach weiter in den Galerien.